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Die Entgiftung mit dem Verfahren nach Dr. Klinghardt

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Täglich mehren sich die Meldungen über die Gefahren durch die Umweltverschmutzung. Chemikalien in Erde, Wasser, Luft und Lebensmitteln bedrohen unsere Gesundheit und sind nur schwer zu vermeiden.

Doch es gibt Stoffe, die ein Arzt in Ihren Körper einbringt, die er, wenn er sie wieder entfernt, zum Sondermüll geben muss. Gemeint ist das Schwermetall Quecksilber in unseren Amalgam-Füllungen. Es löst sich in geringen Mengen und wird im Organismus gespeichert.

Schon in kleinsten Konzentrationen haben die Metall-Ionen gravierende Auswirkungen. Bei Schwangeren kommt es sogar zu einer Schädigung des Fötus.

Quecksilber und andere Schwermetalle können Sie mit der Entgiftung nach Dr. Klinghardt aus Ihrem Körper entfernen. Voraussetzung für einen langfristigen Erfolg ist natürlich die Beseitigung der Amalgam-Füllungen.

Edelmetall-Inlays sind die optimale Alternative zu den hochtoxischen Metallen. Kunststofffüllungen für den schmaleren Geldbeutel sind zwar nicht ideal, aber immer noch besser als Quecksilber! 

Dr. Klinghardt hat seine Methode in erster Linie entwickelt, um Schwermetalle aus dem Körper zu treiben. Doch auch andere Chemikalien werden gleichzeitig aus dem Organismus entfernt.

Kern der Therapie sind 3 Heilpflanzen: Chlorella ist einzellige Alge, Bärlauch eine heimische Staude, die mit dem Knoblauch verwandt ist und die Sie aus der Küche genauso kennen wie Koriander, der ebenfalls zur Entgiftungskur gehört. Die Wirkstoffe werden von der Blut-Hirn-Schranke nicht zurückgehalten und können daher sogar das zentrale Nervensystem entgiften.

Was bewirken Schwermetalle und woran merkt man das?

Quecksilber, Blei und Cadmium binden sich besonders gut an Schwefel und Schwefelverbindungen, zu denen auch Proteine gehören. Schwermetalle lagern sich deswegen auch an Eiweiße an und schädigen sie bis hin zum vollständigen Funktions-Verlust. Stoffwechsel-Enzyme fallen aus, wodurch im gesamten Organismus Störungen auftreten.

So ist die Zellatmung und der genetische Stoffwechsel beeinträchtigt. Schwermetalle beeinflussen auch den Nährstoff-Transport, worunter ebenfalls alle Organe leiden.

Doch besonders die empfindlichen Nervenzellen werden von den Metallen erheblich geschädigt. Symptomatisch merken Sie dies an Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Konzentrations- und Gedächtniseinbußen.

Auch die Sensibilität der Gliedmaßen kann beeinträchtigt oder verändert sein. Wenn Sie zusätzlich noch unter Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Übelkeit leiden, sollten Sie sich auf eine Schwermetallvergiftung hin untersuchen lassen.

Ein erfahrener Arzt wird Ihre Amalgam-Plomben begutachten und einen Schwermetall-Test durchführen. Haar- und Stuhlproben sowie eine Biopsie des Fettgewebes geben Aufschluss über die Belastungen.

Gibt es Sofortmaßnahmen?

Sie können einer Schwermetallvergiftung durch einige Änderungen in Grenzen halten. Ernähren Sie sich vollwertig mit viel grünem Gemüse, damit Spurenelemente und Mineralstoffe schon einen Teil der Schwermetalle verdrängen können.

Wichtig ist aber auch ein hoher Anteil schwefelhaltiger Proteine in der täglichen Nahrung. Verzehren Sie verstärkt Geflügel, Eier und Fisch. Darin ist die Aminosäure Cystein reichlich enthalten, die im Körper mit Glutamin und Glycin zu Glutathion verarbeitet wird.

Das Tripeptid wirkt als Antioxidans und kann die gebunden Schwermetall-Ionen aus dem Bindegewebe in Lösung bringen. Diese Ernährungsumstellungen sind aber nur eine vorläufige Hilfe, bis die Amalgam-Plomben entfernt sind.

Die anschließende Entgiftung nach Dr. Klinghardt lohnt sich auch dann, wenn Sie die riskanten Zahnfüllungen nicht haben. Denn unter einer gewissen Schwermetallbelastung leidet jeder Zivilisations-Mensch und die Kur befreit schließlich Sie schließlich auch von anderen Giften!

Wie geht man bei der Entgiftung nach Dr. Klinghardt vor?

Wenn Sie noch Amalgam-Füllungen haben, starten Sie 2 Tage vor dem geplanten Zahnarzt-Termin mit der Einnahme von Chlorella und Bärlauch. Lassen Sie sich von einem Heilpraktiker einen Ablaufplan erstellen.

Der Therapeut wird Sie auch während der Kur betreuen, bei Bedarf Änderungen vorschlagen und eine Erfolgs-Kontrolle vornehmen. 
Ein Standard-Ablauf sieht so aus:
Nehmen Sie vom ersten Tag an Chlorella und Bärlauch ein. Beide Zubereitungen werden anfänglich mit geringer Dosierung eingenommen, die schleichend erhöht wird.

Die End-Dosis beträgt für Chlorella zwischen 2 und 4 Gramm pro Tag, das sind bei gängigen Präparaten 3 bis 6 Tabletten. Der Kur-Start endet am achten Tag mit zwei darauffolgenden Tagen mit einer Verzehnfachung der Chlorella-Menge.

Anschließend nehmen Sie bitte 2 Tage lang kein Chlorella. Dann nehmen Sie die Dosis von 2 bis 4 Gramm täglich wieder auf, bis zum Ende der Entgiftung. Nehmen Sie das Algen-Produkt zu den Mahlzeiten mit reichlich Wasser.

Bärlauch gibt es als Tinktur, die Sie mit 2 mal 20 Tropfen täglich einnehmen. Diese Start-Dosis erhöhen Sie auf höchstens 2 mal 40 Tropfen täglich. Machen Sie bis zum Kur-Ende in der Weise mit Bärlauch weiter.
Es dauert 3 Wochen, bis die gesamte Menge an Schwermetallen aus dem Bindegewebe entfernt ist. Beginnen Sie dann vorsichtig mit der Koriander-Tinktur, erst mit 2 Mal täglich 2 Tropfen, dann anwachsend bis zu 3 Mal täglich 5 Tropfen.

Nehmen Sie die Tropfen 2,5 Stunden vor den Mahlzeiten und niemals gemeinsam mit Vitamin C, es könnte die Wirkung des Naturheilmittels stören! Lassen Sie nach der ersten Woche der Koriander-Einnahme die Tropfen 2 Tage lang weg und nehmen Sie sie danach wie gewohnt weiter.

Nehmen Sie die 3 Präparate bis Sie keine der typischen Symptome der Schwermetallvergiftung mehr verspüren. Fragen Sie aber Ihren Heilpraktiker, ob er grünes Licht dafür gibt! Sicher wird der Therapeut nochmals einen Schwermetall-Test durchführen.

Was kann schiefgehen?

Manche Menschen vertragen die Heilpflanzen nicht so gut. Dann muss die Dosis erniedrigt oder nach Ersatz-Präparaten gesucht werden. Wenn dies bei Ihnen der Fall sein sollte, sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten darüber.

Eventuell sind Injektionen mit Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) angebracht, die die Entgiftung beschleunigen können. DMPS bindet Schwermetalle in Komplexe ein und ist daher schneller wirksam als Bärlauch. Sollten Sie Chlorella nicht vertragen, wird Ihnen Ihr Therapeut vielleicht das Enzym Cellulase empfehlen.

Fazit

Die Entgiftung nach Dr. Klinghardt ist sehr wirksam und risikoarm. Bei Schwermetallbelastungen sollten Sie sie daher unbedingt durchführen. Um die Gebisssanierung kommen Sie aber nicht herum. Ihr Körper und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

Dieser Beitrag wurde am 3.4.2019 erstellt